Praxis für Psychotherapie - Katja Tulodziecki

Psychotherapie

Eine Psychotherapie bedeutet die Behandlung von psychischen und psychosomatischen Problemen/Krankheiten mit Hilfe von psychologisch wissenschaftlich fundierten Methoden. Sie ist dann indiziert, wenn ein Mensch unter Ängsten, Depressionen, Belastungsstörungen, traumatischen Erlebnissen, Essstörungen oder anderen psychischen Störungen leidet und umfasst bei einer Verhaltenstherapie in der Regel 25-80 Sitzungen (selbstverständlich kann es auch sein, dass es Ihnen schon nach 5-10 Sitzungen wieder gut geht). Als approbierte Psychotherapeutin kann ich Ihnen eine psychologische Psychotherapie (Schwerpunkt Verhaltenstherapie) anbieten. 

Der Unterschied zu einer psychologischen Beratung liegt darin, dass bei einer Psychotherapie tiefer in die verschiedenen Bereiche eingestiegen wird. Hinzu kommt, dass bestimmte Diagnosekriterien erfüllt sein müssen. Psychotherapeuten, Psychiater und Nervenärzte sind diejenigen, die darauf spezialisiert sind, Diagnosen bei psychischen Erkrankungen zu stellen und Behandlungen durchzuführen. 

 

Verhaltenstherapie/ Schematherapie

Die Verhaltenstherapie gilt als eines der wissenschaftlich anerkannten Verfahren der Psychotherapie und wird von den Krankenkassen/-versicherungen als Heilbehandlung anerkannt. Das Wort "Verhalten" bedeutet in der Verhaltenstherapie mehr als nur das sichtbare Verhalten, es beinhaltet auch die Gefühle und Gedanken eines Menschen. Das Menschenbild und die Behandlungsansätze der Verhaltenstherapie haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Konfrontationsbehandlung, die früher in der Verhaltenstherapie die zentrale Rolle spielte, gilt heute nur noch als eine Technik unter vielen (siehe auch weiter unten: persönliche Arbeitsweise).  

Seit einiger Zeit hat in der Verhaltenstherapie die Schematherapie eine große Bedeutung. Vereinfacht gesagt werden hier persönliche Bewältigungsmuster- gleich Schemata- betrachtet als in der Vergangenheit (v.a. Kindheit) gelernte Überzeugungen und Reaktionsweisen, die im aktuellen Leben nicht mehr angemessen sind und bestimmte Symptome, wie z.B. Depression entstehen lassen und aufrecht erhalten. Diese Schemata werden in der Therapie verändert, so dass ein Leben ohne Symptome möglich wird.   

Weiterführende Gedanken zur Frage nach der Entstehung von psychischen Symptomen, akuten Krisen und anhaltenden Problemen finden Sie unter Ursachen für Krisen.

Persönliche Arbeitsweise/ Methoden

Als Therapeutin biete ich Ihnen über die Standardtechniken (Exploration und Veränderung individueller Schemata, Übungen, Protokolle, Problemlösetraining, Konfrontation) hinaus verschiedene Methoden an, die sich zur Behandlung bewährt haben und die Gefühls- und Körperebene fokussieren: Time-line-Arbeit, Externalisierung innere Anteile, Arbeit mit den Ego-States, imaginative und hypnotherapeutische Interventionen, Rollentausch, Tappen/Klopfen/EFT (Energetische Psychotherapie).   

 

Wie ist das Vorgehen in einer Verhaltenstherapie?  

In den ersten Sitzungen (Probatorische Sitzungen) wird geprüft, ob eine Indikation für eine Psychotherapie besteht, oder ob ein anderes Angebot (z.B. psychologische Beratung) sinnvoller ist. Im Erstgespräch werden Sie gefragt, welche Belastungen, Symptome und Probleme Sie zum Aufsuchen einer Psychotherapie motivieren. In den folgenden Sitzungen werden die Bedingungen ergründet, die aktuell und in der Vergangenheit mit dem Problem in Verbindung stehen. Mithilfe bestimmter Techniken wird erarbeitet, wie Sie Veränderungen in Ihrem Erleben und Verhalten herbeiführen können.  

Transparenz und Hilfe zur Selbsthilfe sind sinnvolle Leitlinien einer Therapie und Beratung. Das bedeutet, dass die Ziele und das Vorgehen mit Ihnen gemeinsam abgestimmt werden. Dies basiert auf der Grundüberzeugung, dass sich die Ressourcen und Fähigkeiten, die Sie zur Überwindung der persönlichen Problemlage benötigen, gewöhnlich gut (wieder) aktivieren lassen. 

 

 

Dipl.-Psych. Katja Tulodziecki, Praxis für Psychotherapie | info@praxis-tulodziecki.de